Durchfall
Frau mit Toilettenpapier auf Toilette – Symbolbild für akuten Durchfall.

Was ist Durchfall (Diarrhoe)?

Durchfall, auch Diarrhoe genannt, kommt häufig vor: Erwachsene in Deutschland sind im Schnitt etwa einmal pro Jahr betroffen, Kinder deutlich häufiger.1 Was du über Symptome, Ursachen und Behandlung wissen solltest.

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Symptome von Durchfall

Durchfall zeichnet sich durch wässrige oder breiige Stuhlgänge aus, die meist plötzlich auftreten. Der Stuhl ist ungeformt und stark flüssig. Farbe und Geruch können auch verändert sein – etwa heller oder grünlich.

Akuter Durchfall liegt vor, wenn der Stuhlgang plötzlich mehr als 3 Mal täglich auftritt und der Stuhl sehr weich oder flüssig ist.3 Als chronisch gilt er, wenn die Symptome länger als 4 Wochen anhalten.

Folgende Symptome treten bei ständigem Durchfall auf:1

  • häufige Stuhlentleerungen: mehr als 3 weiche oder flüssige Stuhlentleerungen innerhalb von 24 Stunden
  • Begleitbeschwerden: Bauchschmerzen oder -krämpfe, Blähungen, Übelkeit, Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen

Wichtiger Hinweis:

Treten neben ständigem Durchfall zusätzlich Schwindel, Schwäche oder andere Kreislaufprobleme auf, kann das auf einen Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten hinweisen. In diesem Fall sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Ärztliche Abklärung ist ebenfalls wichtig, wenn:3

  • die Beschwerden länger als 48 Stunden anhalten
  • hohes Fieber auftritt
  • Blut im Stuhl sichtbar ist (rot oder schwarz)
  • Schleim im Stuhl vorkommt 
  • starke Bauchschmerzen bestehen
  • der Durchfall nach einer Auslandsreise auftritt (Verdacht auf tropische Erreger)

Ursachen von Durchfall

Durchfall (Diarrhoe) kann viele Ursachen haben – von Infektionen mit Viren oder Bakterien über Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu chronischen Darmerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder einem Reizdarm.

Bei einer Durchfallerkrankung kann der Darm Wasser und Salze nicht richtig aufnehmen oder gibt selbst zu viel Flüssigkeit ab.

Die häufigsten Ursachen im Überblick:3

Viren oder Bakterien (z. B. Noroviren, Salmonellen, E. coli) sind die häufigsten Auslöser – meist durch verunreinigte Lebensmittel oder Schmierinfektionen.

Etwa bei Laktose‑, Fruktose‑ oder Sorbitintoleranz.

Überempfindlichkeit gegen Gluten kann zu wiederkehrendem Durchfall führen.

Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa verursachen anhaltende Entzündungen im Darm.

Gestörte Darmbewegungen führen zu häufigem, weichem Stuhl.

Besonders Antibiotika, Schmerzmittel oder Entwässerungstabletten können Durchfall auslösen.

Etwa durch geschwächte Bauchspeicheldrüse oder bakterielle Fehlbesiedlung im Dünndarm.

Durchfall behandeln – Sofortmaßnahmen

In den meisten Fällen lässt sich Durchfall selbstständig behandeln. Die folgenden Hausmittel können dazu beitragen, Durchfall (Diarrhoe) zu lindern:3

Wenn der Darm gereizt ist, braucht er Ruhe. Verzichte daher auf fettige oder stark gewürzte Mahlzeiten und greife lieber zu Tee, klarer Brühe, Zwieback oder einer reifen Banane. Diese Lebensmittel sind leicht verdaulich und helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

Durchfall entzieht dem Körper wichtige Flüssigkeiten und Mineralstoffe. Ausreichend trinken oder eine Rehydratationslösung kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren – erhältlich in Apotheken oder Drogerien.

Alternativ lässt sich eine einfache Mischung selbst herstellen. Diese anschließend einfach in abgepacktes oder abgekochtes Wasser geben:1

  • 4 Teelöffel Zucker
  • 34 Teelöffel Salz
  • 1 Glas Orangensaft

Nach einer akuten Durchfallphase ist es wichtig, die natürliche Darmflora zu unterstützen. Präparate mit medizinischer Hefe wie Yomogi® 250 mg können helfen, Erreger zu binden, die Darmschleimhaut zu schützen und das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen.


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* ab 6 Monaten bis 2 Jahre Behandlung nur unter ärztlicher Aufsicht; zur Prophylaxe von Reisedurchfall ab 12 Jahren
*** Med. Synonym für Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926

Eine warme Auflage oder Wärmflasche auf dem Bauch lindert Krämpfe und Spannungen. Gleichzeitig kann ausreichende Ruhe helfen, dass sich der Körper schneller regeneriert. Auch Entspannung – etwa durch Schlaf oder sanfte Bewegung – tut jetzt besonders gut.

Schnelle Hilfe bei Durchfall

Yomogi® 250 mg unterstützt die Darmflora, bindet Erreger und ist gut verträglich – schon ab 6 Monaten.

Durchfall (Diarrhoe) – Dauer & Verlauf

Eine akute Durchfallerkrankung klingt in der Regel innerhalb weniger Tage bis spätestens einer Woche ab. Hält der Durchfall länger als zwei Wochen an, gilt er als anhaltend.3

Wichtiger Hinweis

Säuglinge, kleine Kinder und ältere Menschen neigen bei ständigem Durchfall schneller zu einer Austrocknung. Auch Personen mit geschwächtem Immunsystem und ältere Menschen sollten besonders vorsichtig sein.2

Durchfall
Kind mit Mama und Oma: Für Risikogruppen ist es wichtig zu wissen, was bei Durchfall hilft.

Ansteckung & Übertragung von Durchfall (Diarrhoe)

Da Durchfallerkrankungen meist durch Viren oder Bakterien bedingt sind, können sie auf vielerlei Wege übertragen werden:3

  • über Stuhl oder Erbrochenes
  • über verunreinigte Gegenstände, Wasser oder Lebensmittel
  • durch Schmierinfektionen (z. B. auf Toiletten, Türgriffen oder Kleidung)
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen – vor allem nach dem Toilettengang und vor dem Essen
  • Händedesinfektion kann bei akutem Durchfall zusätzlich sinnvoll sein
  • Wenn möglich: eigene Toilette für die erkrankte Person nutzen
  • Wäsche bei mindestens 60 °C waschen
  • Erkrankte sollten keine Mahlzeiten für andere zubereiten
  • Für Personen im Lebensmittelbereich ist das gesetzlich verboten
  • kein rohes oder ungeschältes Obst und Gemüse essen
  • kein Leitungswasser trinken
  • nur durchgegarte Fleisch‑ und Fischgerichte verzehren

Die STIKO empfiehlt eine Schluckimpfung gegen Rotaviren für Babys unter sechs Monaten.4
Eine Infektion mit diesen Viren gehört zu den häufigsten Ursachen für Darminfektionen bei Kindern. Die Impfung schützt wahrscheinlich 2 bis 3 Saisons vor einer Ansteckung.

FAQs zu Durchfall (Diarrhoe)

Durchfall zeigt sich durch häufige, weiche bis wässrige Stuhlgänge – meist mehr als 3 Mal am Tag. Oft kommen Bauchkrämpfe, Blähungen oder Übelkeit hinzu.

Wenn Durchfall länger als 2 Tage anhält, sehr wässerig ist, Blut im Stuhl erscheint oder Fieber und starke Schmerzen auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet.

Die Symptome von akutem Durchfall klingen meist innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche ab. Dauern die Beschwerden länger als 2 Wochen, spricht man von anhaltendem Durchfall.

Wichtig ist, viel Flüssigkeit und Mineralstoffe aufzunehmen – zum Beispiel durch Rehydratationslösungen oder Brühe. Leichte Kost (Zwieback, Banane, Reis) und Ruhe unterstützen die Genesung.

Empfohlen sind leicht verdauliche Lebensmittel wie Haferbrei, Bananen, geriebener Apfel oder Zwieback. Fettreiche, stark gewürzte Speisen sowie Milchprodukte sollten gemieden werden.

Gründliche Handhygiene, sauberes Trinkwasser und gut durchgegarte Speisen helfen, Infektionen zu vermeiden. Auf Reisen besser kein Leitungswasser oder rohes Obst und Gemüse essen.

Ja, oft wird er durch Viren oder Bakterien ausgelöst, die über Stuhl oder verunreinigte Flächen übertragen werden. Regelmäßiges Händewaschen verringert das Risiko.

Wenn der Durchfall länger besteht, sehr stark ist, mit Blut, hohem Fieber oder Schwäche einhergeht. Für Kinder und ältere Menschen gilt: lieber frühzeitig ärztlichen Rat einholen.

Kinder und ältere Menschen sind besonders empfindlich gegenüber Flüssigkeitsverlust. Wichtig ist, dass sie ausreichend trinken. Bei anhaltendem Durchfall oder Erbrechen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Eine gesunde Darmflora unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern kann auch die Erregerabwehr stärken. Während und nach einer Durchfallphase helfen medizinische Hefen, das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen – wie zum Beispiel Yomogi® 250 mg.

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1 „Durchfall“. gesundheitsinformation.de, www.gesundheitsinformation.de/durchfall.html. Zugegriffen 19. Januar 2026.
2 „Durchfall“. Gesundheitsportal, www.gesundheit.gv.at/krankheiten/verdauung/durchfall.html. Zugegriffen 19. Januar 2026.
3 „Durchfallerkrankungen: Ursachen und Behandlung“. Bund.de, gesund.bund.de/durchfall. Zugegriffen 19. Januar 2026.
4 „Rotaviren-Gastroenteritis“. Robert Koch-Institut. www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Rotaviren.html. Zugegriffen 19. Januar 2026.