
Reisedurchfall: Tipps für den Akutfall und zur Vorbeugung
Endlich Urlaub – und dann das: Reisedurchfall. Was gegen Durchfall im Urlaub hilft, wie du dem vorbeugen kannst und was alles in die Reiseapotheke gehört, liest du nachstehend.
Durchfall durch Antibiotika im Überblick:
Medikamente und Co.: 5 Maßnahmen, um Reisedurchfall vorzubeugen
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das Risiko für Durchfall im Urlaub senken.
Reisedurchfall natürlich vorbeugen
Yomogi® 250 mg stabilisiert die Darmflora dank medizinischer Hefe – bereits 5 Tage vor Abreise mit der Einnahme starten**. Gut verträglich, gelatinefrei und vegetarisch.

Symptome: Woran lässt sich Reisedurchfall erkennen?
Reisedurchfall beginnt meist plötzlich. Typisch sind:
- wässriger Stuhlgang
- Bauchkrämpfe
- Übelkeit
- Schwächegefühl
Manchmal kommt leichtes Fieber oder Blähungen dazu.
Aha!
Nicht jeder weiche Stuhl ist gleich Reisedurchfall. Von Durchfall spricht man, wenn vermehrter oder flüssiger Stuhlgang mehr als 3-mal täglich auftritt.1
Durchfall im Urlaub: Was im Akutfall zu tun ist
Trotz Vorsicht erwischt? Diese Maßnahmen können bei Durchfall im Urlaub helfen:
- Flüssigkeit zuführen: Bei Reisedurchfall verliert der Körper schnell Wasser und Elektrolyte. Am besten ist es jetzt, abgepacktes Wasser, gezuckerter Tee oder Elektrolytlösungen aus der Apotheke zu trinken. Zu vermeiden sind hingegen Leitungswasser, Kaffee, Alkohol und Fruchtsäfte.
- Darm schonen: Als leichte gut verträgliche Kost gelten beispielsweise Zwieback, Bananen, gekochter Reis und Kartoffeln. Von fettigen, scharfen oder schwer verdaulichen Speisen solltest du bei Reisedurchfall besser die Finger lassen.
- Darmflora stabilisieren: Yomogi® 250 mg bindet Erreger, neutralisiert Giftstoffe, fördert die Regeneration von Darmschleimhaut und Darmflora und regt die körpereigenen Abwehrkräfte an. Bei akutem Durchfall können Kinder ab 6 Monaten*, Jugendliche und Erwachsene 1- bis 2-mal täglich 1 Kapsel einnehmen.
- Ruhe gönnen: Der Körper braucht Energie zur Erholung. Besser ist es, Aktivitäten zu reduzieren und sich auszuruhen.
*ab 6 Monaten bis 2 Jahre Behandlung nur unter ärztlicher Aufsicht;
** zur Vorbeugung von Reisedurchfall ab 12 Jahren
Anhaltende Beschwerden: Wenn Durchfall nach der Reise nicht aufhört
Reisedurchfall verschwindet meist innerhalb weniger Tage. Hält er jedoch länger an oder treten weitere Symptome auf, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt.
Diese Warnsignale sollten ärztlich abgeklärt werden:2,3
- anhaltender Durchfall (länger als 3 Tage)
- Blut oder Schleim im Stuhl
- Erbrechen
- starke Kreislaufprobleme
- Muskelkrämpfe, Schläfrigkeit oder Verwirrtheit (Zeichen einer Austrocknung)
- hohes Fieber (über 38,5 °C)
Besondere Vorsicht gilt für Risikogruppen: Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, Senioren und Menschen mit Immunschwäche sollten bei Durchfall zeitnah einen Arzt aufsuchen.
Wichtig:
Auch nach der Rückkehr aus Risikogebieten auf Symptome achten – manche Infektionen zeigen sich erst später.
Ursachen: Warum kommt es so häufig zu Reisedurchfall?
Reisedurchfall ist die häufigste Erkrankung auf Reisen. Als Hauptursachen gelten:
- Bakterien (besonders: E. coli, Salmonellen, Campylobacter)
- Viren (Norovirus, Rotavirus)
- Parasiten (seltener, vor allem in tropischen Regionen)
Warum gerade im Urlaub?
- ungewohnte Keime, gegen die das Immunsystem keine Abwehr hat
- verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel
- veränderte Essgewohnheiten
- geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Jetlag oder Klimawechsel)
Wie lange dauert Reisedurchfall?
Dies hängt von der Ursache ab: Sind Bakterien oder Toxine die Auslöser, klingt der Durchfall meist nach 3–7 Tagen von selbst ab, viral bedingte Formen oft schon nach 2–3 Tagen. Parasitäre Infektionen können hingegen unbehandelt wochen- bis monatelang anhalten.4
Reiseapotheke: Das gehört hinein
Eine gut gepackte Reiseapotheke ist die beste Vorsorge gegen Reisedurchfall und andere Beschwerden.

Häufig gestellte Fragen zu Reisedurchfall
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1 „Durchfallerkrankungen: Ursachen und Behandlung“. Bundesministerium für Gesundheit (BMG), gesund.bund.de/durchfall. Zugegriffen 20. Januar 2026.
2 „Magen-Darm-Infektionen“. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), www.infektionsschutz.de/infektionen/krankheitsbilder/magen-darm-infektionen/. Zugegriffen 20. Januar 2026.
3 „Flüssigkeitsmangel (Dehydration)“. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, www.gesundheitsinformation.de/fluessigkeitsmangel-dehydration.html. Zugegriffen 20. Januar 2026.
4 „Zentrum für Reisemedizin UZH“. Uzh.ch, reisemedizin.uzh.ch/de/reiseberatung/reisedurchfall. Zugegriffen 20. Januar 2026.


















